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Die Schule stellt sich vor: Die Fritz-Philippi-Schule in Breitscheid ist eine Grund-, Haupt- und Realschule mit Förderstufe. In dieser Form besteht sie seit 1986. Wir möchten mit unserer pädagogischen Arbeit jede Schülerin und jeden Schüler für ihren/seinen Platz im Berufs- und Arbeitsleben oder für die weitere Ausbildung qualifizieren. Die theoretische und erzieherische Hinführung der Schülerinnen und Schüler zur Arbeitswelt spielt dabei ebenso eine Rolle wie das praktische Tun in den Werkräumen für Holz/Metall, sowie Ton/Papier, Textilverarbeitung, Kunsterziehung und Hauswirtschaft. In unseren naturwissenschaftlichen Räumen sind darüber hinaus optimale Bedingungen für Schülerübungen in Biologie, Physik und Chemie geschaffen worden. Ein Hörsaal und ein Computerfachraum runden dieses Raumangebot ab. Die Ausbildung im Fach Arbeitslehre beginnt bei uns, sowohl in der Hauptschule als auch in der Realschule, im 7. Schuljahr, ebenso das Unterrichtsangebot im naturwissenschaftlichen Bereich. Im 8. Schuljahr erhält jede Schülerin/jeder Schüler eine Grundausbildung im Umgang mit dem Computer. In diesem Schuljahr gibt es zusätzlich EDV-Unterricht für die Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahres. Arbeitsgemeinschaften ermöglichen den Mädchen und Jungen der Klassen 8-10 ein an praktischen Themen und ihren Interessen orientiertes Lernangebot in Deutsch (Mediothek), EDV (Arbeit an der Homepage der Schule) und GL (Tourismus sowie Breitscheid um 1900). Zur Zeit besuchen 480 Schülerinnen und Schüler die Schule in 24 Klassen, die von 35 Lehrkräften und 2 Pfarrern betreut werden. Die Förderstufe (Klasse 5 und 6) Länger gemeinsam lernen – das ist das Prinzip der Förderstufe. Die Schülerinnen und Schüler werden nach Klasse 4 nicht in die drei Schulformen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium aufgeteilt, sondern bleiben für weitere zwei Jahre zusammen. In dieser Zeit sollen sie die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten und Neigungen in den Fächern der Mittelstufe zu erproben, damit am Ende der Klasse 6 eine besser begründete Entscheidung für den weiterführenden Bildungsweg getroffen werden kann als nach der vierjährigen Grundschulzeit. Eine Vorbereitung auf die Jahrgangsstufe 7 des gymnasialen Bildungsgangs erfolgt nicht. Bei einem angestrebten Wechsel zum Gymnasium nach Klasse 6 muss dieser Jahrgang am Gymnasium wiederholt werden. In Klasse 5 findet der Unterricht fast ausschließlich im Klassenverband statt. Ab Klasse 6 gibt es Kursunterricht in Mathematik und Englisch. In beiden Fächern bieten wir Grundkurse(G-Kurse) und Erweiterungskurse (E-Kurse) an. Zusätzlich zu dem regulären Unterricht kommen noch folgende Fördermaßnahmen für einzelne Schüler hinzu: Förderstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Diese Stunden sollen leistungsschwachen Kindern genauso zugute kommen wie leistungsstarken. Einen besonderen Schwerpunkt in den Klassen 5—7 bildet die Qualifizierung zu eigenverantwortlichem Arbeiten ( EVA ). Sie umfasst 4 mehrtägige Sockeltrainings mit den Schwerpunkten Methodentraining, Kommunikationstraining und Teamtraining. Diese sollen die Schüler befähigen, eigenverantwortlich zu arbeiten. Die Pflege der in den Sockeltrainings erlernten Methoden und Arbeitsformen wird in den kommenden Schuljahren fortgeführt und erweitert werden, so dass immer größere Unterrichtsabschnitte von den Schülern eigenverantwortlich erarbeitet werden können. Ziel ist, den Schülern, die von der Wirtschaft dringend geforderten Schlüsselqualifikationen Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz zu vermitteln. Die Hauptschule (Klasse 7 bis 9) Mit dem Übergang in die 7. Klasse können Schülerinnen und Schüler bei uns die Hauptschule besuchen. Handlungsbezug und praktisches Arbeiten haben in der Hauptschule zentrale Bedeutung. Schwerpunkte bilden dabei das Fach Arbeitslehre und der wöchentlich stattfindende Projekttag. Die Konzeption geht von einer allmählichen Hinführung zur Arbeitswelt in überwiegend praxisorientierter Form aus. Dabei werden neue schulische Inhalte, die den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt entsprechen , wie die Anwendung der EDV, in das Unterrichtangebot einbezogen. Zwei Betriebspraktika in der 8. und 9. Klasse werden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, den örtlichen bzw. ortsnahen Betrieben, dem Berufsinformationszentrum, der Berufsschule und durch Betriebserkundungen vorbereitet und in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den Betrieben durchgeführt. Einbeziehung außerschulischer Lernorte und Fachkräfte in den Unterricht (Betriebe, Vereine etc.), die Zusammenarbeit mit den beruflichen Schulen und ein gezieltes Bewerbungstraining ergänzen die Berufsorientierung in geeigneter Weise. Im 9. Schuljahr werden kontinuierliche Praxistage in Betrieben durchgeführt,d.h. die Schülerinnen und Schüler lernen und arbeiten ein halbes Jahr lang wöchentlich ganztägig in einem Betrieb. Die Hauptschule führt nach einer Abschlussprüfung in Klasse 9 Die Realschule (Klasse 7 bis 10) Nach Abschluss der Förderstufe kann die schulische Laufbahn im Realschulzweig mit der Klasse 7 fortgesetzt werden. Der Unterricht in der Realschule ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil von projektorientierter Arbeitsweise, in denen Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit der Schüler einerseits und Teamarbeit und Kooperation andererseits besonders betont werden. Bei der Wahl dieser Schulform sollte deshalb darauf geachtet werden, dass selbstständiges Arbeiten, Kreativität und Denkvermögen sowie Fleiß, Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft besonders ausgeprägt sind.In der Realschule besteht die Möglichkeit ab Klasse 7 Französisch als zweite Fremdsprache zu wählen. Diese Wahl ist dann für zwei Jahre verbindlich. Schülerinnen und Schüler, welche die 2. Fremdsprache nicht wählen, erhalten ein erweitertes Angebot im Fach Arbeitslehre. Verpflichtender Berufswahlunterricht im 9./10. Schuljahr dient den Schülerinnen und Schülern der Realschule der Berufsfindung. Zudem nehmen alle Schülerinnen und Schüler im 9. Schuljahr an zwei 14-tägigen Betriebspraktika teil. Außerdem arbeitet die Schule eng mit dem Arbeitsamt zusammen und ermöglicht in den Abschlussklassen regelmäßige Sprechstunden durch den Berufsberater. Auch in der Realschule hat der Klassenlehrer einen hohen Stellenwert. Deshalb ist er mit den meisten Stunden zugeordnet. Weitere Auskünfte erteilen: Schulleiter: Herbert Jochmann Stellvertretende Schulleiterin: Mandy Schneider Päd. Leiter der Förderstufe: N.N. Leiterin der Grundschule: Corinna Lopatka |
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